Stars ihrer Zeit

Stars ihrer Zeit

Künstlerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

Rachel Ruysch, Anna Dorothea Therbusch, Marie Bracquemond - drei Künstlerinnen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die einen großen Einfluss auf die Kunst hatten, heute aber in Vergessenheit geraten sind.

In diesem Beitrag stellen wir euch die drei Künstlerinnen Rachel Ruysch (1664-1750), Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) und Marie Bracquemond (1840-1916) vor. Wie können wir uns das Leben einer Künstlerin im 18. und 19. Jahrhundert vorstellen? Welche Hürden mussten diese mutigen Frauen überwinden? Diesen und noch einigen anderen Fragen wollen wir mit euch gemeinsam auf den Grund gehen; schaut dazu auch gerne auf Instagram oder bei unserem Podcast vorbei, die Links dazu findet ihr am Ende des Beitrags.

Rachel Ruysch

Prachtvolle Blüten – das Spiel mit Licht und Schatten- kräftige Farbtöne vor dunklem Grund, dem Licht zugewendet. Als erste Künstlerin stellen wir euch Rachel Ruysch vor, eine Meisterin des niederländischen Blumenstillebens.

Godfried Schalcke, Porträt Rachel Ruysch, vor 1706, Cheltenham Art Gallery and Museum

Rachel Ruysch (*3. Juni 1664 in Den Haag; † 12. August 1750 in Amsterdam)

Rachel Ruysch wurde 1664 in den Haag geboren. Drei Jahre später zog ihre Familie nach Amsterdam. Ihr frühes Interesse für die Malerei war offensichtlich durch die Eltern vorgegeben.[1]

Ihr Vater, Frederick Ruysch war Professor für Botanik und Anatomie und hat als Maler dilettiert. Bei Ihm hat Sie die Anfangsgründe der Naturwissenschaft und Malerei studiert. Später kam sie als Schülerin zu dem Maler Willem van Aelst. [2]

Ruysch konzentrierte sich auf die Stillebenmalerei und malte hauptsächlich Blumen und Früchte. [3] Diese Gattung hatte sich im Laufe des 17. Jahrhunderts aus der Blumenmalerei zu einer eigenen Bildgattung entwickelt, die den Wünschen und dem Geschmack des Publikums genau entsprach. Man wollte ein Stück Natur in der Wohnung haben, Blumen, die nicht verwelken, gemalte Blumen, die die Jahreszeiten überdauern![4]

Rachel Ruysch, Blumen in einer Vase, 1716, Öl auf Leinwand, National Gallery London, Detailausschnitt
Rachel Ruysch, Früchte und Blumen vor einem Steinbogen, 1681, Öl auf Leinwand, 65,7 x 50,8cm, Privatsammlung

Trotz ihres Talents konnte Ruysch kein Mitglied der Malergilde in Amsterdam werden, da diese keine Frauen aufnahm. Nach ihrer Hochzeit mit dem Porträtmaler Juriaen Pool vertrieb sie ihre Bilder daher möglicherweise durch ihn. Sie war weitaus erfolgreicher als ihr Ehemann und sogar Rembrandt (ihre Bilder erreichten Traumpreise bis über 1000 Gulden). [5] 1701 wurden die Eheleute zusammen zu Mitgliedern der Malergilde in den Haag ernannt, somit war Rachel Ruysch das erste weibliche Mitglied dieser Malergilde. [6] Ihrer wohl glücklichen Ehe entsprangen zwischen den Jahren 1695 und 1711 zehn Kinder. [7]

Von Holland aus hatte sich der Ruhm von Rachel Ruysch über ganz Europa verbreitet. Als der Kurfürst von der Pfalz ihre Blumenbilder sah, war er so entzückt, dass er Rachel Ruysch 1708 zu seiner Hofmalerin machte. Das war nicht nur ein Ehrentitel, sondern die Malerin hat sich mehrere Male für längere Zeit nach Düsseldorf begeben, wo der Kurfürst residierte. [8]

 

Rachel Ruysch, Stillleben mit Rosen, Tulpen, einer Sonnenblume und anderen Blumen in einer Glasvase, 1710, Öl auf Leinwand, 88,9 x 71,1cm, Privatsammlung

Rachel Ruysch beeinflusste mit ihrer Kunst viele nachfolgende Generationen. Insgesamt sind heute noch ungefähr 100 Bilder von Ruysch bekannt, von denen die meisten signiert und manche auch datiert sind – das früheste 1681, das späteste 1747. Ruysch hat also bis in das
enorm hohe Alter von 83 Jahren gemalt. [9]

Anna Dorothea Therbusch

Wir verabschieden uns von duftenden Blüten und wenden den Blick auf eine Meisterin der Porträtmalerei im Rokoko, die auf diesem Gebiet großes Ansehen erlangte und zahlreiche berühmte Persönlichkeiten porträtierte vom Kurfürsten Karl Theodor bis zur Kaiserin Katharina II. von Russland.

Anna Dorothea Therbusch, Selbstbildnis, um 1782, Öl auf Leinwand, 1,51m x 1,15m, Staatliche Museen zu Berlin

Anna Dorothea Therbusch wurde 1721 in Berlin als Tochter eines polnischen Malers geboren. Ihr Vater, Georg Lisiewska, der zuvor am Hof des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. als angesehener Maler tätig war, gab sein Talent an die drei Kinder weiter. [10]
Mitte des 18. Jahrhundert war Frauen eine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie strengstens untersagt, so erhielten Anna Dorothea und ihre beiden Geschwister Anna Rosina de Gasc und Christoph Lisiewska ersten Unterricht im Portraitieren von ihrem Vater. [11]
1721 heiratete Anna Dorothea den Berliner Gastwirt und Hotelier der „Weißen Taube“, Ernst Friedrich Therbusch (1711–1773), der ihre künstlerische Tätigkeit akzeptierte. [12] Insgesamt brachte Anna Dorothea fünf Kinder zur Welt [13], von denen vier das Erwachsenenalter erreichten. In diesen Jahren, mit vielen strengen Pflichten des gutbürgerlichen Lebens malte Anna Dorothea nur sehr wenig, häufig nachts, wenn sie ungestört von Mann und Kindern kreativ sein konnte. [14]

Mit fast vierzig Jahren, 1761, wurde sie von Herzog Carl Eugen von Württemberg nach Stuttgart gerufen, wo sie ihren ersten großen Auftrag annahm. In kürzester Zeit sollte sie insgesamt 18 Supraporten (malerisch/ bildnerisch gestaltetes Feld über einer Tür) für die Spiegelgalerie des Neuen Schlosses gestalten. Im Anschluss an diesen Auftrag wurde sie als Ehrenmitglied in die Académie des Arts aufgenommen. [15]
Heute sind diese Arbeiten leider durch einen Schlossbrand im selben Jahr nicht mehr erhalten. Nur wenige Jahre danach wurde Therbusch als Hofmalerin des Kurfürsten Karl Theodor berufen. In dieser Zeit fertigte Therbusch zwei bemerkenswerte Portraits des Kurfürsten an, die heute in der Kunstgeschichte als Beleg für einen Wandel vom offiziellen Standesportrait hin zum aufgeklärten Herrscher in seinen privaten Räumlichkeiten gelten. [16]


Die beiden Portraits befinden sich heute im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim und der Alten Pinakothek München. Letzteres, 1763 datiert, zeigt Karl Theodor, wie er an seinem Thron lehnt und leicht über die Schulter den Betrachter freundlich anschaut. [17] Herrschersymbole wie beispielsweise der prachtvolle Mantel oder das vergoldete Schwert liegen hier nicht im Fokus. Als Gegenbeispiel könnte man hier das weltberühmte Portrait Ludwig XIV. von Hyacinthe Riguad anbringen, welches nur so von absolutistischen Herrschersymbolen strotzt.

Das überlebensgroße Portrait (unten rechts) zeigt in üppigem Ambiente den dreiundsechzigjährigen König, anmutig auf sein Zepter gestützt. Ludwig XIV. trägt eine Kombination aus Krönungsornat (festliche Amtstracht eines Geistlichen oder Herrschers), Krönungsmantel und Schwert. Ein Spitzenjabot (Kragen), Spitzenmanschetten, Seidenstümpfe, Blockabsätze und ein hermelingefütterter Mantel sind an Pracht kaum zu überbieten. Der Mantel legt sich in großen Falten über die Schulter und gibt somit den Blick auf das vergoldete Schwert frei. Der Hocker, das Kissen, auf dem die Krone und die Hand der Justiz liegen, sowie der Thronsessel, sind mit dem gleichen liliengeschmückten Stoff bezogen. Dies lässt den Mantel noch imposanter und größer wirken. Der rote Baldachin zusammen mit dem übrigen Raum lassen die herrschaftliche Atmosphäre spürbar werden.

Anna Dorothea Therbusch, Bildnis des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz und Bayern (1724-1799) im blauen Samtanzug, Öl auf Leinwand, 142,5cm x 108cm, Alte Pinakothek München
Hyacinthe Rigaud, Porträt des französischen Königs Ludwig XIV. 1702, Öl auf Leinwand, 2,80m x 1,90m, Louvre Paris

Betrachten wir im Gegenzug noch einmal das Bildnis des Kurfürsten (oben links), sehen wir zahlreiche Unterschiede: Das angeschnittene Motiv, die schräge Körperhaltung und der „lässig“ abgestützte Arm lassen die Situation privat erscheinen. Selbstverständlich erkennen wir auch hier, dass es sich um einen Kurfürsten handelt, jedoch sind die Attribute stark in den Hintergrund getreten oder farblich nicht stark vom übrigen Umfeld abgesetzt.

Späte Künstlerjahre

Mit fast vierzig Jahren, 1761, wurde sie von Herzog Carl Eugen von Württemberg nach Stuttgart gerufen, wo sie ihren ersten großen Auftrag annahm. In kürzester Zeit sollte sie insgesamt 18 Supraporten (malerisch/ bildnerisch gestaltetes Feld über einer Tür) für die Spiegelgalerie des Neuen Schlosses gestalten. Im Anschluss an diesen Auftrag wurde sie als Ehrenmitglied in die Académie des Arts aufgenommen.
Heute sind diese Arbeiten leider durch einen Schlossbrand im selben Jahr nicht mehr erhalten. Nur wenige Jahre danach wurde Therbusch als Hofmalerin des Kurfürsten Karl Theodor berufen.
In dieser Zeit fertigte Therbusch zwei bemerkenswerte Portraits des Kurfürsten an, die heute in der Kunstgeschichte als Beleg für einen Wandel vom offiziellen Standesportrait hin zum aufgeklärten Herrscher in seinen privaten Räumlichkeiten gelten.
Die beiden Portraits befinden sich heute im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim und der Alten Pinakothek München. Letzteres, 1763 datiert, zeigt Karl Theodor, wie er an seinem Thron lehnt und leicht über die Schulter den Betrachter freundlich anschaut. Herrschersymbole wie beispielsweise der prachtvolle Mantel oder das vergoldete Schwert liegen hier nicht im Fokus. Als Gegenbeispiel könnte man hier das weltberühmte Portrait Ludwig XIV. von Hyacinthe Riguad anbringen, welches nur so von absolutistischen Herrschersymbolen strotzt.

Therbusch entschied sich Mitte der 1760er Jahre nach Paris zu gehen. Der Start in einer neuen Stadt als weibliche Künstlerin war mühsam. Die Académie Royale lehnte eine Aufnahme ab, da der Zweifel, solch gute Werke könnten von einer Frau stammen, zu groß war. [18]
Ihre Freundschaft zu dem Schriftsteller Diderot und anderen Künstlern war ihr jedoch von Vorteil, Ende 1767 wurde sie mit der Genreszene Junger Mann, ein Glas in der Rechten haltend, von einer Kerze beleuchtet in die Académie Royale aufgenommen. [19]
Die Pariser Jahre zählen zu den erfolgreichsten, wenn auch wirtschaftlich wenig von Bedeutung. Kurz darauf wurde sie als erste Frau an der Akademie der Künste in Wien aufgenommen- gefolgt von einer Zeit in den Niederlanden, Brüssel, einem Studium der Kunstsammlung Braamcamps und einem intensiven Studium von Rubens. Dies lässt sich besonders schön erkennen an der Art und Weise wie Therbusch Gesichter malt, mit Hilfe zahlreicher dünner Lasuren, um ein natürliches Inkarnat zu erzeugen. [20]

Nach fast zehn Jahren kehrte Therbusch nach Berlin zurück [21], wo sie nach dem Tod ihres Mannes in der Straße Unter den Linden ein Atelier gemeinsam mit ihrem Bruder betrieb, und Unterricht gab. [22]
Nach den erfolgreichen Jahren und großen Aufträgen von Friedrichs II. und Kaiserin Katharina II. von Russland verstarb Anna Dorothea Therbusch im Alter von 61 Jahren in Berlin. [23]
Insgesamt fertigte Therbusch über 200 Gemälde an. Heute sind einige Werke in den Neuen Kammern, im Neuen Palais und im Schloss Sanssouci in Potsdam, in der Berliner Gemäldegalerie, im Staatlichen Museum Schwerin, in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen und im Düsseldorfer Schloss Benrath zu finden, bei vielen weiteren Werken ist der Verbleib unbekannt.

Marie Bracquemond

Die Mitbegründerin der revolutionären Richtung des Impressionismus, Marie Bracquemond, entwickelte einen ganz individuellen Blick auf andere Frauen und zeigte sie ganz ungestellt in ihrer natürlichen Umgebung. Dabei bevorzugte sie das Malen unter freiem Himmel in der Natur und fängt damit berührende Stimmungen ein.

wird, wenn überhaupt, gemeinsam mit Berthe Morisot und Mary Cassatt erwähnt, den drei grande dames des Impressionismus. Von diesen dreien ist sie heute am wenigsten bekannt und wurde fast ganz vergessen. Sie alle gehörten der Pariser Gruppe der Impressionisten an, welche 1873 unter dem Namen “The Société anonyme des artistes peintres, sculpteur, graveurs” gegründet wurde. [24]
Im Gegensatz zu den anderen beiden Frauen stammte Marie Bracquemond nicht aus der gehobenen Mittelschicht, sondern aus einfachen Verhältnissen. So hatte sie auch nicht das Glück bereits in jungen Jahren von der Familie gefördert zu werden. [25]

Beim Studieren und Kopieren im Louvre lernte sie Felix Bracquemond kennen, der ebenfalls Künstler war. Ihre Heirat mit ihm war für sie Chance und Hindernis zugleich. Er war gut vernetzt und durch ihn erhielt sie die Möglichkeit mit Impressionisten und anderen Künstlern, wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Edgar Degas und Berthe Morisot, wie auch Paul Gauguin Bekanntschaft zu machen. [26] Andererseits wird seine mangelnde Unterstützung Zeit ihres Lebens für erschwerte Bedingungen sorgen und wahrscheinlich auch ihre volle Entfaltung verhindern. [27]

Marie Bracquemond, Selbstportrait, um 1870, Öl auf Leinwand, 45cm x 38cm, Privatsammlung
Marie Bracquemond, Sur la terrasse à Sèvres, 1880, Öl auf Leinwand, 56,8 x 64,5cm, Sammlung Diane B. Wilsey

Bracquemond erhielt von Degas eine offizielle Einladung, welcher sich sehr für die Gleichberechtigung seiner Künstlerkolleginnen einsetzte [28], und nahm das erste Mal an der vierten Impressionisten Ausstellung 1879 teil. [29]
Das Sujet der Frauen ist oft ein anderes als das der Männer. Diese malen eher das Pariser Stadtleben und Landschaftsszenen. Die Gemälde der Impressionistinnen hingegen zeigen Frauenfiguren in ihrer echten Lebenswirklichkeit jenseits der öffentlichen Sphären, die ihnen versperrt blieben, da sie ohne Anstandsdame nicht das Haus verlassen und öffentliche Orte, wie Cafés, Bars und Theater, sowieso nicht besuchen durften. [30]
Bracquemond zeigt ihre Figuren selten in Innenräumen in ihrem Heim. Stattdessen halten sie sich im Freien aber private Umfeld auf; auf der lichtdurchfluteten Terrasse bei einem Kaffee, in ein Gespräch vertieft, im Garten oder Landschaftsszenen, die sich einem bei Spaziergängen zeigen. [31]

Bracquemond zeigt ihre Figuren selten in Innenräumen in ihrem Heim. Stattdessen halten sie sich im Freien aber private Umfeld auf; auf der lichtdurchfluteten Terrasse bei einem Kaffee, in ein Gespräch vertieft, im Garten oder Landschaftsszenen, die sich einem bei Spaziergängen zeigen.

Die Frauen ihrer Bilder geben sich nie kokett und verführerisch den Betrachtenden gegenüber. Manche sehen uns direkt und offen ins Gesicht. Oder sie ruhen lässig in ihrer Umgebung und genießen das Licht und angenehme Ruhe. Sie scheinen sie selbst sein zu können, und befinden sich nicht in einer Pose. Sie werden nicht zu Modellen gemacht, gemalt aus der Perspektive des männlichen Blicks, sondern einfach nur zu weiblichen Figuren, umrahmt von Pflanzen und Gärten und der Natur, welche sicher zu den schönsten Räumen gehört haben dürfen, in denen sich Frauen allein aufhalten durften. [32]

Trotz der Entmutigungen durch ihren Ehemann, der ihr zwar erlaubte zu malen, aber von der Stilrichtung der Impressionisten nichts hielt und ständig das Streitthema Linie gegen Farbe aufbrachte, malte Marie Bracquemond weiterhin und entwickelte ihre Technik weiter, indem sie noch mehr hellere Farben verwendete, um das Licht noch stärker zur Geltung zu bringen. Doch ab 1890 schließlich gab sie vollständig ermutigt das Malen auf und widmete sich nur noch ihrer Familie. [33]

Marie Bracquemond, Trois femmes aux ombrelles, um 1880, Öl auf Leinwand, 139 x 89cm, Musée d'Orsay, Paris
Marie Bracquemond, Le goûter, 1880, Öl auf Leinwand, 81,5 x 61,5cm, Petit Palais Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris

Betrachten wir gemeinsam eins ihrer Porträts im Freien auf der Terrasse: Nachmittagstee, 1880.
Eine Frau sitzt mit einem Buch in der Hand an einem Tisch im Freien. Eine Tasse Kaffee, Milch und Trauben stehen bereit und nachdenklich schweift ihr Blick vom Buch ab. In entspannter Haltung lehnt sie sich an den Tisch. Sie trägt ein weißes hochgeschlossenes Kleid und einen weißen Hut, welcher das Licht in hellem Glanz einfängt. Das gleißende einfallende Licht bringt die Frau zum Strahlen; die Tupfen auf ihrem Kleid scheinen zu tanzen wie die kleinen Licht- und Schattenflecken über die ganze Szene, bewegt durch eine leichte Brise Wind. Auch die Pinselstriche folgen dieser Bewegung und versetzen den Hintergrund mit Büschen und Bäumen und einem kleinen Ausblick in lebendig gewordene Farbe, die nur unscharf Details erkennen lässt.

Marie Bracquemond: Pierre Bracquemond painting a bouquet of flowers, 1887
Marie Bracquemond, Pierre Bracquemond painting a bouquet of flowers, 1887, Öl auf Leinwand, 55 x 45,8cm, Privatsammlung

Ihr Sohn Pierre war ein großer Bewunderer seiner Mutter und versuchte sie nach ihrem Tod 1919 in einer großen Ausstellung zu würdigen, doch trotzdem geriet sie im Anschluss vollständig in Vergessenheit. [34]
Alle Institutionen der Kunstwelt hatten Teil daran, dass die Frauen lange aus der Erzählung der für die Moderne vorbereitenden Kunstrichtung des Impressionismus ausgeschlossen wurden, obwohl sie ein untrennbarer Teil davon sind und auch als Wegbereiterinnen für viele weitere Künstlerinnen gesehen werden können, mit den neuen Themenfeldern, die sie eröffneten. Mit der den Frauen so lange zugeschriebenen Passivität schien das Bild einer Mitbegründerin einer neuen Kunstrichtung nicht zusammengepasst zu haben. Bis heute gibt es keine Monografie über Marie Bracquemond; von den Impressionistinnen ist sie am stärksten vergessen worden. [35]
Die Museen kauften nur wenige ihrer Werke an, sodass die meisten in Privatbesitz landeten und heute ein Großteil ihrer 152 Werke der Ausstellung von 1919 verschollen sind. [36]

2008 wurde in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt mit dem Titel: „Impressionistinnen. MORISOT CASSATT GONZALÈS BRACQUEMOND“ eine großartige Ausstellung mit den vier Impressionistinnen gezeigt, wie auch ebenfalls im Jahr 2008 im Fine Arts Museum of San Francisco in einer Ausstellung mit dem Titel: “Women Impressionists: Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond”. [37]

Drei Künstlerinnen – drei verschiedene Epochen, Gattungen und Stilrichtungen, Länder und Schicksale – doch eines haben sie gemeinsam: Sie waren Stars ihrer Zeit!

Doch ohne eine Plattform, auf der ihre Kunst gezeigt werden kann, geraten sie in Vergessenheit. So erging es vielen talentierten Künstlerinnen; unsere Auswahl steht dabei nur exemplarisch für eine große Vielzahl.
Wir wünschen uns mehr weibliche und diverse Kunst in der Wahrnehmung, im Museum und in der Kunstgeschichte.
In den letzten Jahren beginnt eine Veränderung, die uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt, zu der auch wir weiter beitragen und ihrer Kunst eine Plattform geben wollen!

[1] Neumeister, Krempel, Städelsches Kunstinstitut 2010, S. 400.

[2] Sello 1988, S. 34.

[3] Neumeister, Krempel, Städelsches Kunstinstitut 2010, S. 400.

[4] Sel lo 1988, S. 34.

[5] https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/rachel-ruysch/ (letzer Zugriff 15.02.2021)

[6] Berardi 1998, S. 134.

[7] Neumeister, Krempel, Städelsches Kunstinstitut 2010, S. 400.

[8] Sello 1988, S. 34.

[9] https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/rachel-ruysch/ (letzer Zugriff 15.02.2021)

[10] Birgit Verwiebe, Berlin 2019, S. 163.

[11] Gottfried Sello, Hamburg 1988, S. 42.

[12] Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker, Petersberg 2017. S. 184.

[13] Anmerkung: in der Forschung wird gelegentlich auch von sieben Kindern gesprochen

[14] https://altemeister.museum-kassel.de/0/35920/ (letzer Zugriff 15.02.2021)

[15] Birgit Verwiebe, Berlin 2019, S. 17.

[16] https://blog.landesmuseum-stuttgart.de/femaleheritage-anna-dorothea-therbusch-eine-kuenstlerin-die-ihren-weg-geht/ (letzer Zugriff 15.02.2021)

[17] https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/JzG6oQz4WO/anna-dorothea-therbusch/,bildnis-des-kurfuersten-karl-theodor-von-der-pfalz-und-bayern-1724-1799-im-blauen-samtanzu (letzer Zugriff 15.02.2021)

[18] Birgit Verwiebe, Berlin 2019, S. 163.

[19] https://www.pnn.de/kultur/sie-hatte-diese-laessigkeit-im-pinselstrich/21598982.html (letzer Zugriff 15.02.2021)

[20] Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker, Petersberg 2017, S. 191.

[21] Bärbel Kovalevski u. Bettina Baumgärtel, Konstanz 1999.

[22] Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker, Petersberg 2017, S. 191.

[23] Birgit Verwiebe, Berlin 2019, S. 163.

[24] Petersen 2017, S. 2.

[25] Petersen 2017, S. 3.

[26] Becker 2017, S. 57.

[27] Petersen 2017, S.3.

[28] Pfeiffer 2008, S. 20.

[29] Petersen 2017, S.2.

[30] Pfeiffer 2008, S. 14.

[31] Becker 2017, S. 65.

[32] Becker 2017, S. 65.

[33] Petersen 2017, S.4.

[34] Petersen 2017, S.5; https://www.famsf.org/press-room/women-impressionists-berthe-morisot-mary-cassatt-eva-gonzal-s-marie-bracquemond (letzer Zugriff 15.02.2021)

[35] Petersen 2017, S.1 u. S.5; https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/malerei-die-revolution-kam-im-zugeknoepften-kleid-1517618.html (letzer Zugriff 15.02.2021)

[36] Petersen 2017, S. 5.

[37] https://www.schirn.de/ausstellungen/2008/impressionistinnen/ (letzer Zugriff 15.02.2021)

Sollten wir euer Interesse an diesen Künstlerinnen geweckt haben und ihr habt Lust noch mehr über sie zu erfahren, dann schaut vorbei auf Instagram und unserem Podcast.

Unter Artherstories findet ihr nicht nur Beiträge zu Künstlerinnen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, sondern auch aus anderen Epochen bis hin zur heutigen Zeit, wie beispielsweise Black Women Artists und viele mehr.

Bibliografie/Quellen zu Rachel Ruysch:

Mirjam Neumeister, León Krempel, Holländische Gemälde im Städel Museum 1550-1800. Bd. 3, Frankfurt 2005.

Gottfried Sello, Malerinnen aus fünf Jahrhunderten, Hamburg 1988.

Marianne Berardi, Science into Art: Rachel Ruysch. Early Development as a Still Life Painter, Pittsburgh, 1998.

https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/rachel-ruysch/ (letzter Zugriff: 25.02.2021)

Bibliografie/ Quellen zu Anna Dorothea Therbusch:

Birgit Ulrike Münch, Andreas Tacke, Markwart Herzog, Sylvia Heudecker, Künstlerinnen. Neue Perspektiven auf ein Forschungsfeld der Vormoderne. Bd. 4, Petersberg 2017.

Birgit Verwiebe, Von Dorothea Therbusch bis Anna Peters, Malerinnen von 1780 bis 1880 in der Sammlung der Nationalgalerie, In: Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919, Berlin 2019.

Gottfried Sello, Malerinnen aus fünf Jahrhunderten, Hamburg 1988.

Zwischen Ideal und Wirklichkeit, Künstlerinnen der Goethezeit zwischen 1750 und 1850 (Ausstellungskatalog Gotha), hg. v. Bärbel Kovalevski u. Bettina Baumgärtel, Konstanz 1999.

https://altemeister.museum-kassel.de/0/35920/ (letzter Zugriff: 15.02.2021)

https://blog.landesmuseum-stuttgart.de/femaleheritage-anna-dorothea-therbusch-eine-kuenstlerin-die-ihren-weg-geht/ (letzter Zugriff am 15.02.2021)

https://www.sammlung.pinakothek.de/en/artwork/JzG6oQz4WO/anna-dorothea-therbusch/bildnis-des-kurfuersten-karl-theodor-von-der-pfalz-und-bayern-1724-1799-im-blauen-samtanzug (letzter Zugriff am 15.02.2021)

https://www.pnn.de/kultur/sie-hatte-diese-laessigkeit-im-pinselstrich/21598982.html (letzter Zugriff: 15.02.2021)

Tipps und Weiterführendes:

• Bettina Baumgärtel über die Malerin Angelika Kaufmann (wdr)
https://deref-gmx.net/mail/client/LKq6Bm0luZM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2Famp%2Fs%2Fwww1.wdr.de%2Fmediathek%2Faudio%2Fwdr3%2Fwdr3-gespraech-am-samstag%2Faudio-bettina-baumgaertel-ueber-die-malerin-angelika-kauffmann-100.amp
• https://www.kunstpalast.de/de/museum/ausstellung/aktuell/angelika-kauffmann-Ausstellung
• https://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/frauen-kunst-und-macht.html?cHash=23f8ad1e47
• Katharina Küster, Anna Dorothea Therbusch, eine Malerin der Aufklärung. Leben und Werk, Heidelberg 2008.
• Katharina Küster/ Beatrice Scherzer/ Andrea Fix, Der freie Blick. Anna Dorothea Therbusch und Ludovike Simanowiz. Zwei Porträtmalerinnen des 18. Jahrhunderts (Ausstellungskatalog des Städtischen Museums Ludwigsburg, Kunstverein Ludwigsburg, Villa Franck, 2002/2003), Heidelberg 2002.
• Danica Elena Kuzmits, Die Ausbildungsmöglichkeiten für Künstlerinnen aus Deutschland um 1800 in Europa, Graz 2018.
• Yvette Deseyve, Kampf um Sichtbarkeit: Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919, Berlin 2019.
• Birgit Verwiebe, Von Dorothea Therbusch bis Anna Peters : Malerinnen von 1780 bis 1880 in der Sammlung der Nationalgalerie. In: Kampf um Sichtbarkeit, S. 17-47, Berlin 2019.

Bibliografie/Quellen zu Marie Bracquemond:


Becker, Jane R.: “Marie Bracquemond, Impressionist Innovator: Escaping the Fury” in: Laurence Madeline (Hg), Women Artists in Paris 1850-1900, New Haven 2017, S. 54-67.


Peterson, Ashley: “The Female Impressionists – A Study in a Gendered Art”, in: University of Florida | Journal of Undergraduate Research | Volume 18, Issue 2 | Florida 2017, S.1-5.


E-book: https://ufdc.ufl.edu/AA00062212/00001 (letzter Zugriff am 15.02.2021)


Impressionistinnen: [anlässlich der Ausstellung „Impressionistinnen – Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond“, Schirn-Kunsthalle Frankfurt: 22. Februar bis 1. Juni 2008; Fine Arts Museums of San Francisco: 21. Juni bis 21. September 2008], hg v. Pfeiffer, Ingrid/ Hollein, Max, Ostfildern 2008.


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/malerei-die-revolution-kam-im zugeknoepften-kleid-1517618.html (letzter Zugriff am 15.02.2021)


https://www.famsf.org/press-room/women-impressionists-berthe-morisot-mary-cassatt-eva-gonzal-s-marie-bracquemond (letzter Zugriff am 15.02.2021)


https://www.schirn.de/ausstellungen/2008/impressionistinnen/ (letzter Zugriff 15.02.2021)

Tipps und Weiterführendes:


Pfeiffer, Ingrid, Meisterinnen des Lichts – Vier Erzählungen zu den Impressionistinnen Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond,Ostfildern 2008.


https://www.hatjecantz.de/dr-ingrid-pfeiffer-2007-5190-0.html (letzter Zugriff am 15.02.2021)

Dieser Beitrag hat 94 Kommentare

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